Vermögen aufbauen mit Fondssparplänen

Für Banken sind vorab Kundinnen und Kunden mit einem Vermögen von über 100’000 Franken interessant. Vielleicht gehören Sie zu den Glücklichen, die dank einer Erbschaft oder Schenkung zu so viel Geld gekommen sind. Für alle anderen heisst es: konsequent sparen.

Banken unterstützen die Vermögensbildung beispielsweise mit Fondssparplänen. Dabei zahlen Sie einen fixen monatlichen Betrag – mindestens aber 50 bis 100 Franken auf ein Konto ein. Dieser Betrag wird anschliessend laufend in verschiedene Anlagefonds investiert, die Sie aus einer Palette ausgewählt haben. 

Der Vorteil: Mit Fondssparplänen können Sie auch Bruchteile eines Fonds erwerben und gleichzeitig in verschiedene Anlagen und Märkte investieren. Durch regelmässige Anlagen eines fixen Betrages werden die Anschaffungskosten automatisch optimiert, weil man bei höheren Fondskursen weniger, bei tieferen Kursen mehr Anteile erwirbt. So ergibt sich über die zeitliche Verteilung ein Durchschnittspreis.

Wenn Sie sich mit dem Gedanken trägen, in einen Fondssparplan zu investieren, sollten Sie folgende Punkte bedenken:

  • Wie viele Fonds stehen zur Auswahl? Empfehlenswert ist mindestens ein Dutzend. Achten Sie auf eine möglichst grosse Auswahl, auf die geografische Verteilung, auf die Themenvielfalt.
  • Kann man nur in eigene Fonds investieren, oder werden auch attraktive Drittprodukte angeboten?
  • Wie waren die Resultate der Fonds in der Vergangenheit? Diese sind zwar keine Garantie für die Zukunft aber Verlierer bleiben meist Verlierer…
  • Wie hoch sind die Ausgabe- und allenfalls Rücknahmekommissionen, wie hoch sind sie bei der Konkurrenz? Üblich sind ein bis zwei Prozent: ist ein Vermittler involviert, können es auch bis zu fünf Prozent sein.
  • Werden auf der vereinbarten Sparplansumme im Voraus zu entrichtende Pauschalkosten fällig, die bei einem vorzeitigen Abbruch für Sie verloren sind?
  • Fallen weitere Kosten (Depotgebühren, Kontoführungsgebühren)an? Wenn ja, sollten Sie die betreffenden Fondssparpläne eher meiden.
  • Wie oft und mit welchen Kosten lassen sich Fonds wechseln? Bei hauseigenen Produkten sollte ein kostenloser Wechsel pro Jahr möglich sein.
  •  Wird eine Ersteinlage verlangt?
  • Gibt es flexible Einzahlungsmöglichkeiten (Betrag, Rhythmus)?
  • Ist eine Mindest- oder eine Maximalanlagedauer vorgeschrieben?
  • Bestehen Rückzugsmöglichkeiten? Wenn ja, zu welchen Bedingungen?

Diese und weitere Fragen beantworte ich Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Ich freue mich auf Ihren Kontakt!

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